SCHUFA – Eigenauskunft verstehen

Durch die SCHUFA (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) wird die Kreditwürdigkeit der Bürger ermittelt und festgehalten. Anhand der Bonitätsprüfung wird erkannt, ob die Person berechtigt ist einen Handyvertrag oder einen Kredit abzuschließen. Einmal im Jahr besteht für jeden Verbraucher die Möglichkeit sich die sogenannte Eigenauskunft kostenlos von der SCHUFA ausstellen zu lassen.

Was beinhaltet die Eigenauskunft?

Gemessen wird die SCHUFA-Auskunft anhand von Scores und Wahrscheinlichkeitswerten. Hierbei ist zu beachten, dass die Höhe der Zahlen eine wichtige Rolle spielt. Je höher, desto besser.
Die Eigenauskunft wird in drei Bereiche folgendermaßen aufgeteilt: 

Persönliche Daten
Hier werden alle wichtigen Daten wie Name, Geburtstag, Datensatznummer und Adresse aufgeführt. Falls die Person bereits öfter umgezogen ist, besteht die SCHUFA trotzdem auf eine korrekte und vollständige Aufzeichnung der Wohnorte. Des Weiteren sieht der Verbraucher das letzte Datum seiner Eigenauskunft auf dem Deckblatt.

Kredithistorie mit dem Basisscore
Nicht nur der Verbraucher selbst, sondern vor allem Unternehmen erheben Anfragen auf die Daten der SCHUFA. Somit können Kreditgeber allgemeine Kundendaten überprüfen. Das bedeutet: Bei Abschluss eines Kredites seitens des Antragstellers kann eine Bonitätsprüfung durch die Bank angefordert werden. Hierbei wird der Kunde natürlich durch eine Auflistung aller eingehenden Anfragen benachrichtigt.

Des Weiteren ist der sogenannte Basisscore angegeben. Wie schon erwähnt, ist die Höhe der Zahlen ausschlaggebend für die Zahlungsfähigkeit. Mit einem Score über 97,5 % besteht kaum ein Risiko. Beispielsweise gilt ein Wert von 90 bis 95 % als zufriedenstellende bis erhöhte Gefährdung. Allerdings birgt ein Score von 50 bis 80 % ein sehr hohes Risiko der Zahlungsunfähigkeit.

Bei einem Wert unter 50 % kommt es in den seltensten Fällen zum vollständigen Abschluss des Kredites.

Scorewerte
Die letzte Seite führt eine komplette Tabelle mit Scorewerten der Verbraucher. Diese Informationen wurden von Banken, Versicherungen sowie von Unternehmen an die SCHUFA übergeben. Bei Veränderungen im kreditrelevanten Bereich der Nutzer, werden entsprechende Aktualisierungen des Verzeichnisses vorgenommen. Alle Girokonten, Abzahlungen der Kredite sowie Verwendung von Kreditkarten werden hier versehen.

In der „II Aktuellen Wahrscheinlichkeitsliste“ ist die Kategorisierung der Branchen, zum Beispiel Versicherungen oder Telekommunikationsunternehmen, vorzufinden. Dabei ist ein direkter Vergleich der Scorewerte nicht möglich, da die Bewertungsmodelle branchenabhängig und somit unterschiedlich angewendet werden.

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Über PayCenter

Das deutsche E-Geld-Institut PayCenter hat sich auf Zahlungsdienste mit Debit Mastercards sowie Konten ohne Schufa spezialisiert. Sowohl für Privat- als auch Firmenkunden werden individuelle Lösungen angeboten.