Kontokündigung wegen Pfändung?

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die Umwandlung in ein P-Konto ist grundsätzlich empfehlenswert. Das Konto kann vollumfänglich genutzt werden und ist im Falle einer Kontopfändung automatisch geschützt.
  • Ein P-Konto ist prinzipiell unkündbar. Außer es liegt ein gesetzlicher Verstoß vor. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Verbraucher nachweislich mehr als ein P-Konto führt.
  • Wurde die Umwandlung in ein P-Konto versäumt, wird ein Konto auf Guthabenbasis empfohlen, da viele Banken bei negativer Bonität die Eröffnung eines herkömmlichen Girokontos nicht ermöglichen werden.
  • Diese Konten können wie gehabt in ein P-Konto umgewandelt werden und sichern den gesetzlichen Freibetrag von 1.179,80€ pro Monat.

Hier finden Sie Antworten auf folgende Fragen:

Auf eine Kontopfändung folgt oftmals eine Kontokündigung. Heutzutage ist die Teilnahme am wirtschaftlichen Leben ohne Konto fast undenkbar. Wir informieren Sie darüber was im Falle einer Kontokündigung zu tun ist und wie Sie einer Kontokündigung vorbeugen können.

Wie kann eine Kontokündigung vermieden werden?

Grundsätzlich ist die Umwandlung des Kontos in ein Pfändungsschutzkonto empfehlenswert. Auf diese Umwandlung hat jeder Verbraucher ein Recht. Die Banken sind außerdem dazu verpflichtet diesen Service kostenlos anzubieten. Mit dem sogenannten P-Konto wird den Betroffenen im Falle einer Pfändung der gesetzliche Freibetrag von 1.179,80€ pro Monat zugesichert.

Die Umwandlung in ein P-Konto kann zu jeder Zeit erfolgen. Solange keine Pfändung vorliegt, kann das Konto weiterhin vollumfänglich genutzt werden. Droht bereits eine Pfändung, muss das Konto innerhalb einer vierwöchigen Frist in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden, um den Schutz des Freibetrags zu garantieren. Liegt nach vier Wochen kein Pfändungsschutz vor, können ausnahmslos alle Geldeingänge gepfändet werden. In diesem Fall ist die Existenz der betroffenen Person schwer gefährdet.

Ein P-Konto ist unkündbar. Außer ein Verbraucher führt nachweislich mehr als ein P-Konto, was gesetzlich verboten ist. Solange ein Verbraucher genau ein P-Konto bei einer Bank führt, ist er also dauerhaft vor einer Kontokündigung geschützt.

Wie geht man bei einer Kontokündigung vor?

Wurden keine Maßnahmen in die Wege geleitet, um einer Kontokündigung vorzubeugen, ist schnelles Handeln nötig. Kosten wie Strom und Miete werden meist per Lastschrift eingezogen und Lohn in den seltensten Fällen bar ausgezahlt. Schlechte Bonität und negative SCHUFA-Einträge, die eine Kontopfändung mit sich bringt, erschweren jedoch die Eröffnung eines neuen Kontos. Hier wird empfohlen sich an Banken zu wenden, die Konten auf Guthabenbasis anbieten. Das sogenannte Basis- oder Jedermannkonto ermöglicht jedem, egal in welcher Lebenslage ein Girokonto zu führen und bargeldlose Zahlungen zu tätigen. Eine erneute Verschuldung wird hierbei durch das Guthabenprinzip erfolgreich unterbunden. Nach Eröffnung dieses Kontos kann sofort eine Umwandlung in ein P-Konto vorgenommen werden und der Grundfreibetrag gesichert werden.

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